Schulleben

Die Mannheimer TourneeOper war zu Gast an der Lichtenbergschule
am 13. Oktober mit dem Stück. „Aida und der magische Zaubertrank“

Aida ist in diesem Fall keine Oper, sondern der Name einer Souffleuse. Und die ist verzweifelt, denn ihr geliebtes Opernhaus wird geschlossen, weil niemand mehr Opern hören möchte.

Bei ihrem Abschiedsrundgang durch die Oper fällt ihr ein alter Brief mit einem seltsamen Inhalt in die Hände: „die Oper kann gerettet werden“, „braue einen Zaubertrank“, „finde die Zutaten mit Hilfe der Zauberflötenmusikmaschine“. Aida ist sprachlos. Kann die Oper doch noch gerettet werden? Aber wie? Zu allem Unglück taucht auch noch ihr verhasster Kollege Papageno auf, mit dem Aida noch eine alte Rechnung offen hat.

Doch die beiden haben keine andere Wahl: Sie müssen sich gemeinsam auf eine abenteuerliche Suche hinter die Kulissen der Oper begeben, um den magischen Zaubertrank zu brauen, der nur alle 100 Jahre die Geschichte der Oper zum Guten zu lenken vermag. Die beiden Abenteurer gelangen in die Welt der Piraten von Penzance, treffen die feurige Tänzerin Carmen, flüchten vor dem wilden Osmin aus dem Serail, begegnen einem gefährlichen Räuber und stibitzen der Puppe Olympia ein wertvolles Bühnenbild, bis sie am Ende sogar der wahrhaftigen Königin der Nacht begegnen.

Und noch eine Gefahr droht den beiden. Bevor die Uhr Mitternacht schlägt, müssen sie die Suche nach den Zutaten beendet haben, sonst ist die Oper für immer verloren und für die beiden Helden gibt es kein Zurück mehr in die Menschenwelt. Kurz vor Mitternacht muss Papageno noch einmal in die heiligen Hallen des Sarastro zurück, um ein letztes Puzzleteil zur Rettung der Oper zu finden. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt…!

Gebannt folgten die Kinder der Lichtenbergschule dem Geschehen und waren am Ende sichtlich erleichtert, dass alles gut ausging. Allerdings nicht ohne die Hilfe einiger Mitmachkinder und dem Titellied, dass alle Kinder vorher einstudiert  und begeistert mitgesungen hatten.

Ein Opernerlebnis, auf das alle lange gewartet hatten.

gez. Schulleitung

Drei Baumeister aus dem Ganztag
Lernen mit Rückenwind
Gut behütet in die Schule – Ein gelungener Schulstart an der Lichtenbergschule

„Ist das eine Salatschüssel?“, fragt Pfarrer Haag, nachdem er das Ding auf seinem Kopf mit den Händen eingehend geprüft hat. „Neeeeeiiiiiin“ tönt es durch das Bürgerhaus. „…das ist ein Fahrradhelm!“

Die Erstklässler sind schon ganz bei der Sache. Sie machen mit von Anfang an. Lachen viel und helfen, wo sie können.

Und so erfahren sie von Helmen und Hüten für alle Lebenslagen, die uns schützen und vor Unheil bewahren. Am Ende steht fest, dass auch sie immer gut behütet sein werden: Von Gott, ihren Eltern und ab jetzt auch von den Lehrer*innen der Lichtenbergschule.

Mit dieser verheißungsvollen Botschaft machen sie sich dann mit Eltern und Geschwistern auf den Weg in die Schule. Dort werden sie von ihren Klassenlehrer*innen Frau Heller (1a), Frau Tomana (1b) sowie Frau Hallek und Frau Hänsel (1c) schon erwartet und betreten fröhlich lachend das Schulgebäude und ihre neuen Klassenzimmer, um in einer ersten Unterrichtsstunde zu erfahren, wie schön es ist, gemeinsam zu lernen.

Derweil werden ihre Eltern von den Eltern der zweiten Klassen mit Brezeln und Getränken versorgt und in der Elternschaft der Schulgemeinschaft willkommen geheißen. Das alles bei Sonnenschein und einem strahlend blauen Himmel.

In diesen Himmel entlassen ihre frischgebackenen Schulkinder wenig später ihre Luftballons, die der Förderverein der Schule spendiert und flugbereit gemacht hat.

Unter großem Jubel und im Beisein der Eltern steigen die Luftballons vom Schulhof auf in den spätsommerlichen Himmel. Wie weit sie wohl kommen werden?

In der Lichtenbergschule sind jedenfalls alle gut angekommen. Die Kinder und ihre Eltern.

Auch in diesem Jahr haben wieder alle ihren Teil zu einem gelungenen Schulstart beigetragen:

Die beiden Pfarrer der Kirchengemeinden Oberstenfeld und Gronau Herr Siebert und Herr Haag sowie der Pastoralreferent Christoph Eichwald mit musikalischer Unterstützung durch Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde, die Eltern, der Förderverein und das Lehrerkollegium.    

So wie man das von einer guten Schulgemeinschaft nicht anders erwartet. Herzlichen Dank dafür!

gez. Schulleitung